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Von der entwicklungsneurologischen Behandlung nach Bobath profitieren vor allem Säuglinge mit Entwicklungsverzögerungen (z.B. nach Frühgeburt), Kinder mit Bewegungsstörungen (z.B. Spastiken, Tonusstörungen), Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen, Körper- und Sinneswahrnehmungsstörungen, Lage-Asymmetrien oder Muskelerkrankungen.

Die Bobath-Therapie stellt das Bedürfnis und die Fähigkeiten des einzelnen Kindes in den Mittelpunkt. Das Lernen von Haltungen und Bewegungen wird gezielt gefördert, indem Bedingungen geschaffen werden, die dem Kind das Entwickeln und Ausprobieren von Strategien ermöglichen. Reize wie das Berühren und Berührt werden, Bewegen und Bewegt werden und Sinnesreize wie Hören, Sehen, Riechen und Schmecken wirken im Prozess des Lernens mit. 

Bei Bedarf werden Alltagsgegenstände, Spielzeug oder Hilfsmittel zur Unterstützung des Kindes als Anreiz für selbständige Bewegungen und Aktivitäten eingesetzt.